Mittelständler bieten Hilfe an

Volker Rode: Die Barbarossastadt Gelnhausen ist auf Stadtmarketing angewiesen!
Die Mittelstandsvereinigung Gelnhausen/Mittlere-Kinzig (MIT) hat der Stadt Gelnhausen Hilfe und Unterstützung bei dem Projekt „Stadtmarketing“ angeboten. Wie der Vorsitzende Volker Rode dazu erklärte, sei diese Form der Präsentation ein wichtiger Bestandteil, um die Standortvorteile der Stadt besser im Bewusstsein der Besucher zu verankern. „Davon profitieren gerade die kleinen und mittelständischen Betriebe, die zu den treuesten Steuerzahlern in Gelnhausen zählen“, so Rode wörtlich. In seiner Erklärung schreibt er weiter, das Wort „Marketing“ sei die Verlaufsform des englischen Begriffs „vermarkten“ (to market). Damit sei auch klar, dass es sich hier um einen längerfristigen Prozess handele, um einen „Markt aufzubauen und zu entwickeln“. Selbst wenn es kurzfristige Erfolge gebe, dürfe dies nicht dazu führen, bei den „Marketing-Anstrengungen“ nachzulassen. Nur eine langfristig angelegte Strategie könne den erwünschten Effekt nachhaltig sichern. Wie Rode sagte, biete die Mittelstandsvereinigung (MIT) bei diesem Projekt gern ihre Hilfe an.

Als fraglich bezeichnete Rode Vorstellungen, Stadtmarketing mittel- und langfristig als „Unterabteilung“ der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) anzusiedeln. Der Mittelstandspolitiker erinnerte daran, dass diese Gesellschaft zu dem Zweck gegründet worden sei, die frei werdenden militärischen Liegenschaften einer neuen Nutzung zuzuführen. Auf diesem Gebiet habe die Gesellschaft zweifellos erfolgreich gearbeitet.

Skeptisch äußerte sich Rode zu Ideen Unternehmen aus anderen Teilen des Rhein-Main-Gebietes abzuwerben und in Gelnhausen anzusiedeln. „Wer um eines kurzfristigen Vorteil willen seinen bisherigen Standort aufgibt, wird auch bei uns in Gelnhausen nicht lange bleiben und sich bald wieder verabschieden, wenn er anderenorts ein paar Cent sparen kann“, sagte er wörtlich.

Gelnhausen sollte seine Alleinstellungsmerkmale für die Ansiedlung von Handel, Gewerbe und Industrie noch deutlicher herausstellen. Ob es so gesehen sinnvoll sei, einfach zu zählen, wie viele neue Firmen nach Gelnhausen kommen, sei äußerst zweifelhaft. „Mir wäre eine qualitativ hochwertige Investition lieber, als 20 Betriebe, von denen wir nicht wissen, ob und wie lange sie in Gelnhausen bleiben“, erklärte Rode abschließend.

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