Geförderte Arbeit gefährdet reguläre Arbeitsplätze

Sie gefährdet Arbeitsplätze und verhindert reguläre Beschäftigung

„Ob es nun Arbeitspflicht oder „Soziale Arbeit“ genannt wird – die öffentliche Förderung gefährdet Arbeitsplätze in Unternehmen und verhindert die Vermittlung in reguläre Beschäftigung,. stattdessen, führt sie reguläre Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit“ so der Kreisvorsitzende der MIT Volker Rode.

Der Mittelstand und das Handwerk machen seit Jahren schlechte Erfahrungen mit geförderter Arbeit, und der damit verbundenen „Billigkonkurrenz“ zum ersten Arbeitsmarkt. Wenn Städte und Gemeinden Langzeitarbeitslose beispielsweise über Ein-Euro-Jobs zu Dumpingkonditionen für umfangreiche gewerbliche und handwerkliche Tätigkeiten einsetzen, verlieren in der Folge mittelständige Betriebe und Dienstleister Aufträge und Arbeit.

Besonders gravierend sind die Auswirkungen im sozialen Arbeitsbereich. Hier werden Hartz IV Empfänger zum Beispiel in der Altenhilfe beschäftigt und müssen die gleichen pflegerischen Tätigkeiten ausüben wie die Altenpflegehelfer.

„Die vermittelten Tätigkeiten verdrängen entgegen der Gesetzeslage reguläre Beschäftigung, so der Bundesrechnungshof in seiner Kritik schon in 2008. Zusätzliche Beschäftigungen werden nur sehr ungenügend realisiert, sagt Volker Rode

Wir brauchen eine individuelle Betreuung von Langzeitarbeitslosen, mehr Anreize zur Aufnahme einer regulären Erwerbstätigkeit.und eine umfassende Steuerreform.

Der private Konsum braucht Anschub. Das kann aber nur gelingen, wenn wir den Menschen mehr Netto vom Brutto belassen. Die mittleren Einkommen von der "kalten Progression" zu entlasten muss ganz vorne anstehen. Die Experten rechnen es uns vor: Wenn der Steuertarif begradigt wird, bringt das einem Facharbeiter oder Angestellten netto die gleiche Entlastung wie eine vierprozentige Bruttolohnerhöhung.

Der Vorteil: Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird durch "mehr Netto" nicht beeinträchtigt so der Kreisvorsitzende der MIT Volker Rode.

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