Es fehlen bis zu 10.000 Azubis

Mittelstandsvereinigung beklagt: Vielen Jugendlichen fehlt Ausbildungsreife

In mittelständischen Betrieben – und dazu zählt auch das Handwerk - drohen im laufenden Jahr bis zu 10.000 Lehrstellen unbesetzt zu bleiben. "Schon im vergangenen Jahr konnten viele Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Die Lage wird sich auch 2010 kaum ändern.“ Das erklärte der Vorsitzende der Mittelstandvereinigung Main-Kinzig (MIT), Volker Rode.

Wie er sagte, gebe es in der Bundesrepublik Deutschland 100.000 Jungen und Mädchen, die „nicht ausbildungsreif“ die Schule verlassen. Schon jetzt sei der Fachkräftemangel in vielen Berufen spürbar. Die Politik müsse in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik künftig größere Anstrengungen unternehmen, um die Qualität der Erwerbsarbeit auch dann noch zu sichern, wenn sich die Alterung der Gesellschaft in den kommenden Jahren beschleunigt. Der Ausbildungspakt zwischen Wirtschaft und Politik habe längst einen neuen Fokus: Nicht zu wenige Lehrstellen, sondern zu wenig Bewerber seien das Problem, so der MIT Vorsitzende.

Gleichzeitig warnte er davor, „Hartz IV darf nicht zum Lebensschicksal junger Menschen werden“. Wirtschaftsverständnis und Berufsorientierung müssten "Pflicht-Bestandteile der Lehrpläne" in den Schulen werden. Schon jetzt fehlten vor allem in den Ausbaugewerken gelernte Kräfte. Diese Situation drohe sich auf fast alle mittelständischen Betriebe auszuweiten, weil es am geeigneten Nachwuchs fehle.

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